ERWIN SCHWENTNER

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WIE ARBEITET SCHWENTNER:

Schwentner arbeitet streng unsystematisch, nach dem Prinzip der freien Assoziation, sprunghaft, fluktuativ, jedes Thema bzw. die etwas intensivere Befassung mit einem solchen meidend, derartiges geradezu flüchtend, nur kurze Gedanken fassend und sofort wieder verwerfend, zu keiner fixen oder konstruktiven Vorgangs-oder Arbeitsweise fähig, wenn er wo hin sieht, denkt er schon an etwas anderes, was kaum oder keineswegs mehr mit dem ursprünglichen Objekt seiner Beschäftigung zu tun hat, galoppierende Gedanken, inflationär, die Gedanken „gehen durch“ (Ideendiarrhoe“), ausufernd in Breite und Fülle der „Bewusstseinsflut“, weniger als eine Art Strom, also gleichmäßig und ruhig, kompakt dahinfließend, vielmehr einem kleinen Bächlein gleich, das scheinbar ungezielt und zufällig über den Hang sprudelt, im Tierreich vergleichbar mit einem Schmetterling, der in raschen Flügelschlägen, nicht erklärbaren Flugbewegungen hektisch von Blüte zu Blüte flattert, es bleibt nie etwas substantiell Gehaltvolles zurück, nur lauter oberflächliche Spuren, Splitter, Scherben, zum Zusammenfügen ungeeignet, da immer wichtige Konstruktionsteile fehlen, in jeden Gedanken fließt schon das „nachher“ ein, das vom Verwerfen des Gedankens bis zum Zerfall des Objektes reicht, das „Ende“ schon vor sich, demotiviert zum Weitermachen, fängt er alles an, macht nichts fertig. Handwerklich arbeitet Schwentner ohne Anspruch, schlampig, ihm ist allein das lustvolle, schnelle „Umsetzen“ wichtig, sonst ist „alles egal“ (Zitat). Eine zusammenfassende Charakteristik Schwentners ist schwierig.


(Schwentner über Schwentner)